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Auenlandschaft Norderelbe unter Schutz gestellt

Der Senat hat die „Auenlandschaft Norderelbe“ als Naturschutzgebiet (NSG) ausgewiesen. Es ist das 31. Naturschutzgebiet in Hamburg. Bislang bewahren elf NSG die Besonderheit und Vielseitigkeit der Hamburger Elbe. Damit sind nun weite Teile der Tide-Flächen im Norderelbe-Bereich mit wertvollen Röhrichten, Auwäldern und seltenen Tieren unter Schutz gestellt.

Beh�rde f�r Stadtentwicklung und Umwelt

Der Senat hat die „Auenlandschaft Norderelbe“ als Naturschutzgebiet (NSG) ausgewiesen. Es ist das 31. Naturschutzgebiet in Hamburg. Bislang bewahren elf NSG die Besonderheit und Vielseitigkeit der Hamburger Elbe. Damit sind nun weite Teile der Tide-Flächen im Norderelbe-Bereich mit wertvollen Röhrichten, Auwäldern und seltenen Tieren unter Schutz gestellt.

Auenlandschaft Norderelbe

Das Gebiet erstreckt sich von der Brücke der Autobahn A1 im Norden bis zur Bunthausspitze im Süden. Mit einer Größe von 222 Hektar zählt es zu einem der größeren Naturschutzgebiete in Hamburg. Die Teilflächen im Einzelnen sind: Das Vorland rund um die Bunthäuser Spitze, die Wasserfläche der Norderelbe, die Filterbecken auf der südlichen Billwerder Insel, die Spadenländer Spitze sowie Kreetsand als Pilotprojekt der Hamburg Port Authority (HPA) zur Senkung des Tidehubes.

Durch die Kraft der Gezeiten und den Tidehub von bis zu 3,5 Meter ist das Vorland einem ständigen Wandel ausgesetzt. Die Folge: hier können nur anpassungsfähige Fier- und Pflanzenarten dauerhaft leben. So hat sich hier z.B. der weltweit nur im Hamburger Tide-Bereich vorkommende Schierlings-Wasserfenchel etabliert. Von dieser besonders geschützten Art gibt es nur noch ca. 2.000 Pflanzen.

Die Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt, Anja Hajduk, hob hervor:

„Nichts prägt Hamburg so sehr wie die Elbe mit seinen unzähligen Wasserläufen und Nebenflüssen. Gerade hier im Tide-Bereich haben sich zahlreiche Tiere und Pflanzen angesiedelt, die die ökologische Vielfalt erlebbar machen. Diese Landschaft zu schützen und zu entwickeln, war und ist weiter unser Ziel.“ Anja Hajduk kündigte an, als nächstes das Naturschutzgebiet Wittenbergener Heide von derzeit 37 auf 67 Hektar auszuweiten.

„Kreetsand ist ein gutes Beispiel dafür, dass sich Ökonomie und Ökologie nicht ausschließen“, betonteHPA-Geschäftsführer Jens Meier. In dem rückgedeichten, 42 Hektar großen Gebiet entstehen in den kommenden Jahren 30 Hektar Wasserfläche. Die Umgestaltung der Brachfläche zu einem tidebeeinflussten Flachwassergebiet im Rahmen des Tideelbekonzepts fördert die wertvolle Auenlandschaft und hilft gleichzeitig, das Sedimentmanagement des Flusses positiv zu beeinflussen.

Keine Einschränkungen

Die Ausweisung der Auenlandschaft als Naturschutzgebiet schränkt die Erholungsfunktion für Spaziergänger und Familien nicht ein. Die Betreuung des NSG übernehmen die Gesellschaft für ökologische Planung sowie der Angelsport-Verband-Hamburg.

 

Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt

Bildquellen

  • nsg_norderelbe_04: Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt
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