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Finanzen

Stärkere Förderung für Impact-Start-ups in Hamburg

Start-ups, die wirkungsorientiert auf die Lösung sozialer oder ökologischer Herausforderungen ausgerichtet sind – Impact-Start-ups oder Social Start-ups – sollen in Hamburg künftig noch besser gefördert werden. Dafür hat die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation beschlossen, die Programme „InnoFounder“ und „InnoRampUp“ zum Jahresbeginn 2020 stärker auf solche Unternehmen auszurichten.

Falko Matte / stock.adobe.com

Start-ups, die wirkungsorientiert auf die Lösung sozialer oder ökologischer Herausforderungen ausgerichtet sind – Impact-Start-ups oder Social Start-ups – sollen in Hamburg künftig noch besser gefördert werden. Dafür hat die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation beschlossen, die Programme „InnoFounder“ und „InnoRampUp“ zum Jahresbeginn 2020 stärker auf solche Unternehmen auszurichten.

Für die Programme „InnoFounder“ und „InnoRampUp“ wurden die Förderrichtlinien angepasst, um die Zuschussvergabe an Gründungen zu erleichtern, bei denen mit der unternehmerischen Tätigkeit ein besonderer gesellschaftlicher Zweck verbunden ist. Insbesondere der InnoFounder-Zuschuss eigne sich gut für innovative wirkungsorientierte Start-ups, informiert die Wirtschaftsbehörde. Mit den personengebundenen, monatlichen Zuschüssen bis zu einer Gesamtsumme von bis zu 75.000 Euto könnten Gründungsteams von Impact-Start-ups bereits in der Vorgründungsphase ihre Geschäftsidee und ihren Wirkungsansatz über bis zu 18 Monate weiterentwickeln und erste Schritte im jeweiligen Markt machen. „Wir bauen mit dieser Maßnahme die Unterstützung für wirkungsorientierte Gründungen und Unternehmen weiter aus, um zukünftig noch mehr nachhaltige Innovationen „Made in Hamburg“ zu ermöglichen“, so Wirtschaftssenator Michael Westhagemann.

Unternehmerische  Ansätze für die Lösung der Zukunftsherausforderungen

Mit dem Inkrafttreten der Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen am 1. Januar 2016 existieren erstmals konkrete und einheitliche Zielstellungen in Bezug auf die nachhaltige Entwicklung aller Länder (englisch: Sustainable Development Goals, kurz SDGs).

Da die Bedeutung unternehmerischer Ansätze für die Lösung der Zukunftsherausforderungen immer stärker erkannt wird, sind diese SDGs inzwischen ein wichtiger Bezugspunkt für wirkungsorientierte Startups und Unternehmen geworden. Auch in Hamburg hat sich in den vergangenen Jahren eine lebendige Szene von Impact-Start-ups und Unternehmen gebildet. Viva con Aqua und Lemonaid sind zwei der bekanntesten Beispiele.

IMPACT-STARTUPS UND SOCIAL STARTUPS
Impact steht wörtlich übersetzt für Wirkung, Effekt. Impact-Start-up oder Social Start-up bezeichnet Unternehmen bzw. Unternehmensneugründungen, die mit ihrer Geschäftstätigkeit nicht nur Gewinnstreben verfolgen, sondern auch den Zweck, ein gesellschaftliches oder ökologisches Problem zu lösen. Der Social Impact, die positive und nachhaltige Wirkung ihrer Geschäftstätigkeit auf gesellschaftlicher Ebene, steht für Sozialunternehmerinnen und Sozialunternehmer im Vordergrund.

Mit den Zuschussprogrammen InnoRampUp und InnoFounder fördert die Freie und Hansestadt Hamburg über die IFB Innovationsstarter GmbH der IFB Hamburg bereits seit 2013 bzw. 2018 innovative Startups aus Hamburg. Darunter sind auch zunehmend explizit wirkungsorientierte Unternehmen mit Bezug zu den SDGs. So konnten 2019 mit Greenloop, Lignopure (beide InnoRampUp) sowie Wildplastic und Tutaka (beide InnoFounder) bereits vier solcher Gründungen mit Zuschüssen bis zu 150.000 Euro unterstützt werden.

 

Bildquellen

  • fotolia_11294142_xs_2: Falko Matte / Fotolia.com
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