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Fremdsprachenkenntnisse im Beruf: Ohne Business English geht es nicht

In der globalen Geschäftswelt hat sich Englisch längst als moderne Lingua Franca etabliert. Nicht nur für Berufsanfänger sind gute Englischkenntnisse daher Pflicht. Auch von älteren Mitarbeitern wird immer häufiger eine Fortbildung in Business English erwartet.

© istock.com / anyaberkut

Englisch mit Abstand führende Fremdsprache

Einer Umfrage unter 2.299 Arbeitnehmern zufolge benötigen 44 Prozent der Befragten Fremdsprachen an ihrem Arbeitsplatz. Ganz klar vorne lag dabei Englisch mit 97 Prozent der geforderten Fremdsprachenkenntnisse. Weit abgeschlagen dahinter langen Französisch und (19 Prozent) und Russisch (12 Prozent). Interessant dabei: Es sind nicht nur die Arbeitgeber, die nach Mitarbeitern mit guten Fremdsprachenkenntnissen suchen. Viele Arbeitnehmer halten gezielt nach international aufgestellten Unternehmen Ausschau, bei denen sie mit Kollegen aus aller Welt kommunizieren können. Drei Viertel der jungen Studienteilnehmer zwischen 16 und 29 Jahren gaben an, dass ein international aufgestelltes Unternehmen für die Jobsuche besonders attraktiv sei.

Allerdings bedeuten gute Englischkenntnisse noch lange kein fließendes Englisch, wie es beispielsweise für korrekte Übersetzungen oder die Teilnahme an Konferenzen und Diskussionen erforderlich ist. Gerade in Sachen Business English tun sich viele deutsche Arbeitnehmer noch schwer.  Ein Pferdefuß ist der deutsche Hang, neue und meist völlig sinnfreie englische Begriffe zu erfinden, sogenannte Scheinanglizismen. Ein aktuelles Beispiel aus der Corona-Pandemie ist das Homeoffice. Wer gegenüber einem englischen oder amerikanischen Kollegen erwähnt, dass er gerade im Homeoffice arbeitet, erntet verständnislose Blicke, denn in anglophonen Ländern gibt es den Begriff nicht. Hier heißt es einfach „Work from Home“, abgekürzt zu WFH. Das lange belächelte deutsche Handy wurde mittlerweile glücklicherweise durch den auch in englischsprachigen Ländern üblichen Begriff Smartphone abgelöst.

Business English als Fortbildung

Während an Hochschulen Business English mittlerweile oft als Pflichtkurs gelernt wird, müssen sich ältere Mitarbeiter nach eigenen Fortbildungsmöglichkeiten umsehen. Oft hilft der Arbeitgeber dabei und zahlt entsprechende Kurse an Sprachschulen. Eine Möglichkeit des selbständigen Lernens bieten moderne Onlinekurse und Apps. So gibt es von Phase6 einen Vokabeltrainer für Business English, mit dem sich nebenbei immer wieder neue geschäftliche Begriffe und Phrasen lernen lassen. Integrierte Wörterbücher erlauben schnelles Nachschlagen, wenn beim Verfassen einer geschäftlichen E-Mail dann mal eine Vokabel fehlt.

Ebenfalls hilfreich ist die Lektüre englischsprachiger Wirtschaftszeitungen und Magazine. Wer täglich das „Wall Street Journal“ und die „Financial Times“ liest, der wird seinen Wortschatz schnell auf korrekte Weise erweitern. Gesprochenes Business English gibt es täglich auf Nachrichtensendern zu hören, sowie auf zahlreichen Kanälen bei Youtube und Co im Internet.

Bildquellen

  • Reisen und Komunikation in alle Welt: istock.com / anyaberkut
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Hier finden Sie eine Übersicht aller Beiträge, die von Andreas Ballnus erschienen sind.

Lesen Sie auch die  Buchbesprechung zur Antologie „Tierisch abgereimt“.

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