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Familienprojekt: Haspa holt Kunstvermittler zu Ausstellungen in Filialen

Die Hamburger Sparkasse und die Hamburger Kunsthalle bieten Familien mit Kindern in ausgewählten Filialen ab sofort kostenfreie Workshops zur aktuellen Impressionismus-Ausstellung an.

Romanus Fuhrmann / Haspa

Die Hamburger Sparkasse und die Hamburger Kunsthalle bieten Familien mit Kindern in ausgewählten Filialen ab sofort kostenfreie Workshops zur aktuellen Impressionismus-Ausstellung an.

Die Hamburger Sparkasse (Haspa) und die Hamburger Kunsthalle bringen Kunst in die Stadtteile und verwirklichen damit gemeinsam ein neues Projekt für Familien mit Kindern im Vorschul- oder Grundschulalter: Ab sofort bieten fachkundige Mitarbeiter des Museums in ausgewählten Nachbarschaftsfilialen der Haspa Workshops für angemeldete Teilnehmer an.

Workshops zur aktuellen Impressionismus-Ausstellung

Inhaltlich bezieht sich das Angebot jeweils auf das Ausstellungshighlight, das die Kunsthalle in der nunmehr so bezeichneten „Haspa-Galerie” im zweiten Stock der Galerie der Gegenwart präsentiert. Derzeit ist dies die Impressionismus-Ausstellung. Die Workshops sind kostenlos und richten sich an Vor- und Grundschulkinder und deren Eltern. Sie sind laut Mitteilung der Hamburger Kunsthalle ausdrücklich auch für Nicht-Haspa-Kunden offen.

Die auf mehrere Jahre angelegte Zusammenarbeit von Haspa und Hamburger Kunsthalle soll die Filialen zu einem Ort der kulturellen Teilhabe machen. Dazu haben Haspa-Vorstandssprecher Dr. Harald Vogelsang und Kunsthallen-Direktor Prof. Alexander Klar am 22. Januar 2020 einen Kooperationsvertrag unterzeichnet.

Auch für Nicht-Kunstkenner geeignet

„Wir freuen uns, dass es durch die Kooperation mit der Haspa jetzt eine solch neuartige Möglichkeit für die Kunsthalle gibt, direkt in den Stadtteilen präsent zu sein“, so Alexander Klar. „Es ist wertvoll, wenn die Bürgerinnen und Bürger erleben können, wie Kunstangebote ihnen ganz unmittelbar in ihrem alltäglichen Lebensumfeld begegnen. Die offenen Workshops richten sich auch an all jene, die bislang nur selten oder noch gar nicht in der Kunsthalle waren oder sich mit Kunst beschäftigt haben.“

Das zweite Obergeschoss in der Galerie der Gegenwart der Kunsthalle trägt seit der Eröffnung der Ausstellung „Impressionismus. Meisterwerke aus der Sammlung Ordrupgaard” die Bezeichnung „Haspa-Galerie”. Sie soll auch künftig mit Highlight-Ausstellungen bespielt werden. Derzeit sind Spitzenwerke sämtlicher führender Vertreter des französischen Impressionismus zu sehen, darunter Gemälde von Édouard Manet, Edgar Degas, Claude Monet, Berthe Morisot, Pierre-Auguste Renoir und Eva Gonzalès.

Die freie Kunstvermittlerin Claudia Rasztar zeigt in den Workshops, was am Impressionismus so besonders ist, welche Motive neu waren, was und vor allem wie gemalt wurde. Die Bewegung und die Schnelligkeit des modernen Lebens, die Bootsfahrten und Landpartien, das Licht und die Atmosphäre – die Teilnehmer können sich praktisch erproben, experimentieren und ihre eigenen Ausdrucksformen finden. „Ob mit Pastellkreiden, Bleistiften, Wachsmalern oder Buntstiften auf Papier – im Workshop kann alles nach Belieben ausprobiert werden“, sagt Claudia Rasztar in der Pressemitteilung. Die Workshops mit bis zu 16 Teilnehmern dauern etwa 2,5 Stunden.

Haspa-Kunstsammlung wird Dauerleihgabe

Im Rahmen der erweiterten Partnerschaft zwischen Kunsthalle und Haspa wird nun auch die Unternehmenssammlung als Dauerleihgabe in die Obhut des Museums gegeben. Es handelt sich um rund 800 Werke des Hamburgischen Künstlerclubs von 1897, der Hamburgischen Sezession, der Schülerinnen und Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter dieser Gruppen sowie um Arbeiten von Künstlern der Hamburger Moderne, die zunächst für drei Jahre die Sammlung der Kunsthalle erweitern.

Mehr Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung für einen Workshop gibt es auf der Webseite www.haspa-veranstaltungen.de

 

Bildquellen

  • kunsthallendirektor_a_klar_kunstvermittlerin_c_rasztar__haspa_vorstandssprecher_h_vogelsang_kinder_der_kita_cocori: Romanus Fuhrmann / Haspa
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