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Wasser: Lebenselexier und Luxusobjekt

Das Hamburger Leitungswasser gehört zu den besten der Welt. Es ist ein offenes Geheimnis, dass große Getränkehersteller ihr Tafelwasser hier direkt am Wasserhahn in Hamburg auf Flaschen füllen, mit Kohlensäure versetzen und für viel Geld auf den Markt bringen.

Das Hamburger Leitungswasser gehört zu den besten der Welt. Es ist ein offenes Geheimnis, dass große Getränkehersteller ihr Tafelwasser hier direkt am Wasserhahn in Hamburg auf Flaschen füllen, mit Kohlensäure versetzen und für viel Geld auf den Markt bringen.

Das Hamburger Leitungswasser gehört zu den besten der Welt. Es ist ein offenes Geheimnis, dass große Getränkehersteller ihr Tafelwasser hier direkt am Wasserhahn in Hamburg auf Flaschen füllen, mit Kohlensäure versetzen und für viel Geld auf den Markt bringen.

Ein frisches Glas Wasser aus der Hamburger Wasserleitung muss sich vor keinem teuren „Designerwasser“ aus dem Feinkostladen verstecken.

Woran erkennt man ein Fotomodel? Richtig, immer und überall haben sie eine Wasserflasche in ihrer Hand. Denn, wer zu wenig trinkt, wird dies schnell an seiner schlaff wirkenden Haut feststellen. Bei einem Flüssigkeitsmangel werden die Wasserdepots der Haut, im Vergleich zu anderen Flüssigkeitsspeichern des Körpers, ganz besonders stark entleert.

Fehlt dem Körper Wasser, dann wird durch den Flüssigkeitsmangel das Blut dickflüssig. Dadurch verschlechtern sich die Durchblutung und die Sauerstoffversorgung der Organe. Die Folge ist eine plötzlichen Minderdurchblutung (Ischämie) des Gehirns und gerade bei älteren Menschen steigt das Risiko für einen Schlaganfall. Haut und Schleimhäute trocknen aus. Zwei Liter Wasser am Tag sollte man trinken!

Ein kleines Wasserlexikon …

Natürliches Mineralwasser

Laut der in Deutschland geltenden Mineral- und Tafelwasserverordnung (MTVO) muss Mineralwasser aus einer unterirdischen Quelle stammen und von natürlicher Reinheit sein. 

Aufgrund seines Gehalts an Mineralstoffen und Spurenelementen hat Mineralwasser günstige Auswirkungen auf den menschlichen Organismus. Es bedarf einer amtlichen Anerkennung und ist damit das einzige Lebensmittel in Deutschland, das einer solchen Auflage unterliegt.

Quellwasser

Quellwasser stammt aus unterirdischen Wasservorkommen und wird wie natürliches Mineralwasser direkt am Quellort abgefüllt. Im Gegensatz zu Mineralwasser muss es jedoch keine nachweisbaren Wirkungen auf die Gesundheit haben, keine bestimmte, gleich bleibende Menge an Mineralien enthalten und wird auch nicht amtlich anerkannt.

Natürliches Heilwasser

An natürliches Heilwasser werden noch höhere Anforderungen als an natürliches Mineralwasser gestellt. Es muss aus speziellen Heilquellen stammen und unterliegt den strengen Richtlinien des Arzneimittelgesetzes.

Als sog. Fertigarzneimittel müssen Heilwässer eine medizinische Wirksamkeit aufweisen, also beispielsweise Krankheiten vorbeugen, lindern oder sogar heilen können. Diese medizinische Wirksamkeit wird in einem aufwendigen Verfahren nachgewiesen und erst dann gesetzlich anerkannt. 

Tafelwasser

Tafelwasser muss nicht natürlichen Ursprungs sein. Es ist eine künstliche Mischung aus Leitungswasser und anderen Zutaten wie Salzwasser oder Mineralwasser. Da Tafelwasser nicht an eine bestimmte Quelle gebunden ist, darf es an jedem Ort hergestellt und abgefüllt werden und auch „lose“, also über Zapfanlagen, angeboten werden. Im Gegensatz zu Mineralwasser muss es nicht amtlich anerkannt werden. 

Leitungswasser

Leitungswasser ist meist kein naturbelassenes Produkt. Es wird nicht wie Mineralwasser aus Tiefenwasser, sondern aus Grund- oder Oberflächenwasser gewonnen. Die Qualität von Leitungswasser ist von Ort zu Ort verschieden. 

Im Gegensatz zu Mineralwasser ist es nicht von natürlicher Reinheit. Je nachdem wie sauber das Leitungswasser ist, wird es von den Wasserwerken aufbereitet und gereinigt. Das Trinkwasser für die Hansestadt Hamburg und die mitversorgten Umlandgemeinden wird ausschließlich aus Grundwasser gewonnen.

Luxusartikel Wasser

Wir haben ständigen Zugriff auf Trinkwasser, einfach den Hahn aufdrehen, da fließt es frisch, kühl und unendlich. Wir können es trinken, darin baden, duschen wann und so oft wir wollen. Das ist leider nicht überall auf der Welt so. 

Etwa 1,5 Milliarden Menschen auf unserem Planeten haben keinen direkten Zugang zu sauberem Wasser. Die Wasserknappheit und ihre Folgen treffen vor allem die Länder in trockenen Regionen der Welt, wie Lateinamerika, Asien und besonders Afrika.

80 Prozent aller Krankheiten in Entwicklungsländern sind laut der WHO auf unsauberes Wasser zurückzuführen. Daran sollte man ab und zu mal denken.

 

Gerd A. Schaefer / business-on.de Hamburg

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Kolumne Kann passieren

KOLUMNE KANN PASSIEREN

Andreas Ballnus erzählt in seiner Kolumne „Kann passieren“ reale Begebenheiten, fiktive Alltagsgeschichten und manchmal eine Mischung aus beidem. Diese sind wie das Leben: mal humorvoll, mal nachdenklich. Die Geschichten erscheinen jeweils am letzten Freitag eines Monats in business-on.de.

Hier finden Sie eine Übersicht aller Beiträge, die von Andreas Ballnus erschienen sind.

Lesen Sie auch die  Buchbesprechung zur Antologie „Tierisch abgereimt“.

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