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Therapiezentrum HafenCity

Interdisziplinäres Zentrum für Orthopädie, Physiotherapie und Osteopathie eröffnet

Mitten im wachsenden Hamburger Hafenquartier hat sich das Therapiezentrum HafenCity angesiedelt. Das neue Zentrum für Orthopädie, Physiotherapie und Osteopathie bietet ein fachübergreifendes, ganzheitliches Behandlungskonzept für Patienten mit allgemeinen orthopädischen Beschwerden und hat sich darüber hinaus auf Sportverletzungen, Wirbelsäulenerkrankungen, akute und chronische Schmerzen spezialisiert. Vergangene Woche fand die offizielle Eröffnung statt, zu der mehr als einhundert geladene Gäste aus Gesellschaft, Medizin und Sport kamen.

Die Gründer des Therapiezentrums HafenCity (TZHC) sind Dr. Jan Schilling und Johannes Fetzer. Jan Schilling (42) ist seit mehr als zehn Jahren Mannschaftsarzt der Hamburg Freezers, Verbandsarzt des deutschen Hockeybunds, betreuender Arzt von Spitzensportlern sowie Leiter der Wirbelsäulenchirurgie im Katholischen Marienkrankenhaus Hamburg. Johannes Fetzer (41) begleitet seit vielen Jahren als Physiotherapeut und Osteopath mehrere Olympiakader, die deutsche Damen-Hockey-Nationalmannschaft sowie zahlreiche Persönlichkeiten aus Gesellschaft und Sport, unter anderem am Olympiastützpunkt Hamburg/Schleswig-Holstein. Nach langjähriger Zusammenarbeit wollen beide gemeinsam einen neuen medizinischen Weg gehen. Während der Eröffnungsfeier stellten Sie das TZHC und ihr interdisziplinäre Behandlungskonzept vor.

Spezialisten verschiedener Fachrichtungen unter einem Dach
Die gleichrangige Verbindung von Schulmedizin und anderen Behandlungsformen stehe im Vordergrund des neuen Ansatzes, für den Schilling und Fetzer bestehende Behandlungsmethoden zu einem fachübergreifenden, ganzheitlichen Konzept weiterentwickelt haben, heißt es. Sie setzen demnach auf einen „aktiven interdisziplinären Austausch von Ärzten und Therapeuten ‚auf Augenhöhe‘“. „Eine Medizinische Kooperationsgemeinschaft zwischen Arzt und Therapeut ist etwas sehr Seltenes und verdeutlicht, dass wir ebenbürtig zusammenarbeiten. Unser Behandlungskonzept ist zurzeit einzigartig. Durch die Vernetzung der klassischen orthopädischen Praxis mit Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten der Physiotherapie, Osteopathie und weiteren Fachgebieten im interdisziplinären Behandlungsteam können wir bestmögliche Behandlungserfolge für unsere Patienten erreichen und auch Patienten mit sehr komplexen Krankheitsbildern sehr gut betreuen“, erklärt Schilling anlässlich der Eröffnung. Im TZHC arbeiten derzeit zehn hochqualifizierte Spezialisten – zwei Ärzte und acht Therapeuten – aus den Bereichen Orthopädie, Physiotherapie und Trainingstherapie, Osteopathie und Schmerztherapie Hand in Hand.

Ziel sei es, dass Patienten im TZHC von der Diagnose bis zur Wiederherstellung der Gesundheit eine intensive Betreuung erhalten. Dazu zählten Bänderrisse und schwere Unfälle ebenso wie Rückenbeschwerden und chronischen Schmerz. „Bei der Behandlung unserer Patienten legen wir den größten Wert auf ein vertrauensvolles Verhältnis und ausreichend Zeit für einen intensiven Austausch. Das ist sehr wichtig, denn erfahrungsgemäß stellen sich in 80 Prozent der Fälle die Diagnosen – ohne aufwendige apparative Maßnahmen – durch konzentrierte Gespräche mit dem Patienten“, sagt Schilling.

Sportverletzungen, Wirbelsäulenerkrankungen und Schmerztherapie
Neben der Behandlung allgemeiner orthopädischer Beschwerden legt das TZHC den Schwerpunkt auf die Behandlung von Sportverletzungen sowie die Therapie akuter und chronischer Schmerzen. Jan Schilling gehört außerdem zu einem kleinen Kreis von Ärzten, die sich auf Skoliose (Verkrümmung der Wirbelsäule) bei Kindern spezialisiert haben.

Trainingstherapie für Patienten und gezieltes Training für Sportler
Auch beim Bewegungstraining sollen Patienten intensive Begleitung erfahren. „Wir möchten, dass unsere Patienten wieder ein Stück Lebensqualität zurückerhalten. Die Freude an der weitgehend schmerzfreien Bewegung ist enorm wichtig im Alltag. Unsere Patienten trainieren dafür nicht in einem Gerätepark, sondern in einer Eins-zu-eins-Betreuung mit Kleingeräten. Dazu gehören Bälle, Seile und Gewichte. Wir achten dabei sehr sorgsam auf die Ausführung und Qualität der Bewegung“, erläutert Johannes Fetzer den Therapieansatz.

Durch ihre langjährige Arbeit mit Sportprofis wollen die Gründer ihr Zentrum darüber hinaus zum regionalen und überregionalen Zentrum für Spitzensportler zu etablieren. Im Trainingsraum ließen sich unterschiedlichste Sportarten und Belastungsszenarien simulieren und gezielte Trainingsübungen für die Sportler ausarbeiten. Auch sei dadurch eine ideale Rückführung in den Leistungssport gewährleistet.

„Unser Behandlungsteam – Ärzte, Therapeuten und Trainer – besteht überwiegend aus aktiven Sportlern und hat umfangreiche Erfahrung in der Betreuung von Hochleistungssportlern. Von unserem Know-how profitieren Sportler und Nicht-Sportler, Patienten und Fitness-Interessierte gleichermaßen“, sagt Johannes Fetzer. Das Bewegungstraining sei ganzheitlich ausgerichtet: Kraft, Koordination, Ausdauer sowie Stressabbau und Ernährung spielten eine Rolle. Und Fetzer weiter: „Die Kosten für unseren Behandlungs- und Therapieeinsatz übernehmen private Krankenkassen, die Beihilfe und teilweise auch Berufsgenossenschaften. Wir haben aber auch viele selbstzahlende Patienten, die neben ihrer kassenärztlichen Versorgung wegen unserer Spezialisierung zu uns kommen. Auch möchten sie in ihren besonderen Anliegen umfassend beraten und betreut werden“.

(Redaktion)


 


 

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