Connect with us

Hi, what are you looking for?

News

Gewerbesteueraufkommen 2021: Hamburg noch unter Vor-Corona-Niveau – Schleswig-Holstein liegt darüber

Das Bruttoinlandsprodukt in beiden Bundesländern hat sich im letzten Jahr gegenüber 2020 leicht erholt. Die Steigerungen jedoch unter dem Schnitt auf Bundesebene.

Gerd Altmann / Pixabay.com

Das Gewerbesteueraufkommen in Hamburg hat 2021 noch nicht wieder das Vor-Corona-Niveau von 2019 erreicht. Im Vergleich zum ersten Pandemiejahr 2020 ist das Aufkommen zwar deutlich höher, wie das Statistikamt Nord am 31. März 2022 mitteilte. Es lag im Vorjahr mit 2.476 Millionen Euro um 43 Prozent über dem Wert des Vorjahres. 2020 betrug er 1.734 Millionen Euro. Trotz dieses Anstiegs wurde das Gewerbesteueraufkommen des letzten pandemiefreien Jahres 2019 jedoch um drei Prozent unterschritten. Damals betrug das Gewerbesteueraufkommen 2.556 Millionen Euro.

In Schleswig-Holstein ist das Gewerbesteueraufkommen der Gemeinden nach Angaben, trotz der andauernden Covid-19-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen, im Jahr 2021 deutlich gestiegen. Mit 1.768 Millionen Euro lag es elf Prozent über dem Wert des Vorjahres 2020, der 1.591 Millionen Euro betragen hat. Das Gewerbesteueraufkommen des letzten pandemiefreien Jahres 2019 betrug 1.625 Millionen Euro und wurde 2021 um neun Prozent überschritten.

BIP-Entwicklung 2021 gegenüber 2020

Nach ersten vorläufigen Berechnungen für das Jahr 2021 ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP), also der Wert aller erzeugten Güter und Dienstleistungen, in Hamburg gegenüber 2020 nominal – in jeweiligen Preisen – um 7,5 Prozent gestiegen. Unter Berücksichtigung der Preisveränderungen ergibt sich eine reale Steigerung der Wirtschaftsleistung um 2,0 Prozent, gibt das Statistikamt Nord in einer Meldung vom 30. März bekannt. Im Vergleich zur Entwicklung auf der Bundesebene fiel die preisbereinigte Erholung der Wirtschaftsleistung in Hamburg jedoch geringer aus. In Deutschland insgesamt stieg das Bruttoinlandsprodukt real um 2,9 Prozent und nominal um 6,0 Prozent.

In Schleswig-Holstein ist das BIP 2021 gegenüber 2020 nominal – in jeweiligen Preisen – um 6,0 Prozent gestiegen. Unter Berücksichtigung der Preisveränderungen ergibt sich eine reale Steigerung der Wirtschaftsleistung um 2,2 Prozent, so das Statistikamt Nord. Im Vergleich zur Entwicklung auf der Bundesebene (real 2,9 Prozent), nominal 6,0 Prozent fiel die Erholung der Wirtschaftsleistung in Schleswig-Holstein damit jedoch leicht geringer aus.

Die hier vorgestellten BIP-Ergebnisse für das Jahr 2021 beruhen laut Angaben auf ersten vorläufigen Berechnungen des „Arbeitskreises Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder“. Weitere Informationen können auf der Internetseite des Arbeitskreises unter www.vgrdl.de abgerufen werden.

Bildquellen

Anzeige

Kolumne Kann passieren

KOLUMNE KANN PASSIEREN

Andreas Ballnus erzählt in seiner Kolumne „Kann passieren“ reale Begebenheiten, fiktive Alltagsgeschichten und manchmal eine Mischung aus beidem. Diese sind wie das Leben: mal humorvoll, mal nachdenklich. Die Geschichten erscheinen jeweils am letzten Freitag eines Monats in business-on.de.

Hier finden Sie eine Übersicht aller Beiträge, die von Andreas Ballnus erschienen sind.

Lesen Sie auch die  Buchbesprechung zur Antologie „Tierisch abgereimt“.

Anzeige

Weitere Beiträge

Bizz-News

Arbeitgeber in Hamburg und in Norddeutschland sehen Vorteile im mobilen Arbeiten. Zugleich lehnen sie einen gesetzlichen Zwang für mobiles Arbeiten ab. Das geht aus...

Aktuell

Konjunkturexperten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung erwarten eine Steigerung des Bruttoinlandsprodukts um 1,8 Prozent. Global wird von einem Wachstum von 3,5 Prozent ausgegangen.

Aktuell

Die deutsche Wirtschaft hat ihren Wachstumskurs mit leicht abgeschwächtem Tempo fortgesetzt: Laut vorläufigen Berechnungen des Statistischem Bundesamt ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal...

Aktuell

Die deutsche Wirtschaft ist nach neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamts im dritten Quartal um 0,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal gewachsen, nachdem sie im zweiten...

Aktuell

Die deutsche Bundesregierung blickt in ihrer Wirtschaftsprognose positiv in die Zukunft. Sie erwartet, dass das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2015 um 2 Prozent steigen wird....

News

Die deutsche Wirtschaft hat zum Jahresende 2011 einen kleinen Dämpfer erhalten: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ging im vierten Quartal 2011 - preis-, saison- und kalenderbereinigt...

Bizz-News

Bund, Länder und Gemeinden haben für das Jahr 2011 Bildungsausgaben in Höhe von 106,2 Milliarden Euro veranschlagt, 2,6 % mehr als im Haushaltsjahr 2010.

News

Die Dynamik der deutschen Wirtschaft hat sich nach dem schwungvollen Jahresauftakt deutlich abgekühlt: Im zweiten Vierteljahr 2011 war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) - preis-, saison-...

Anzeige