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PATEN statt WARTEN: Mittagsrakete – Essen für Kinder in Not

Hamburger Kinder, die keine tägliche warme Mahlzeit bekommen – ja, es gibt sie. Sie leben in belasteten Familiensituationen. Die Mittagsrakete hilft!

Hamburger Kinder, die keine tägliche warme Mahlzeit bekommen – ja, es gibt sie. Sie leben in belasteten Familiensituationen. Die Mittagsrakete hilft!

Viele Familien können ihre Kinder aufgrund finanzieller und/oder familiärer Belastungen nicht ausreichend mit gesunder Nahrung versorgen. Üblicherweise erhalten bedürftige Kinder, deren Familien am Existenzminimum leben, eine kostenlose warme Mahlzeit im Kindergarten oder in der Schule. Mit Schließung der Einrichtungen wegen der Corona-Krise ist diese Grundversorgung ersatzlos weggefallen.

Was ist die Mittagsrakete, Dr. Esther Rosenboom?
„Für Kinder und Familien, die sich ohnehin schon in einer zumeist schwierigen Lebenssituation befinden, stellt das ein großes zusätzliches Problem dar. Die derzeit eingeschränkten Bewegungs- und Ausgangsmöglichkeiten verschärfen die Lage häufig zusätzlich. Das Projekt Mittagsrakete versucht direkt, sehr schnell und unbürokratisch zu helfen, die Kinder mit einer gesunden Mahlzeit zu versorgen und die Familien damit zumindest ein kleines Stück weit zu entlasten.“

Wie funktioniert die Mittagsrakete?
„Wir haben uns das Ziel gesetzt, so vielen bedürftigen Kindern wie möglich ein Mittagessen an die Haustür zu liefern. Über das Jugendamt oder andere staatliche bzw. freie Träger und Einrichtungen nehmen wir Kontakt zu den Familien auf. Das Essen wird von den erfahrenen Schul-Caterern Jörg Wieckenberg und Okan Saiti von „mammas canteen“ zubereitet und von den beiden, ihrem Team und freiwilligen Helfern direkt zu den Kindern an die Haustür geliefert. Die Lieferung besteht aus fertig zubereiteten Mahlzeiten für zwei Tage nebst Obst und Gemüse.

Der Ansturm der bedürftigen Familien ist überwältigend. An den ersten beiden Tagen ist es gelungen, knapp 400 Kinder mit einer warmen Mahlzeit zu versorgen, gestern wurden bereits 671 Kinder beliefert, für morgen stehen 972 Kinder auf unserer Liste und für Freitag haben wir bislang schon knapp 1.200 Anmeldungen. Die Zahlen steigen weiterhin kontinuierlich.“

Wer steckt hinter der Mittagsrakete?
„Wir, die Gründer dieser Initiative, setzen uns zusammen aus Hamburger Familienrichterinnen und -richtern, einem Hamburger Notar und einer Rechtsanwältin sowie zwei Geschäftsführern aus der Wirtschaft. Unser Engagement für diese Initiative erfolgt ehrenamtlich und mit dem Zeitaufwand, den wir neben der originären Arbeit und Familie zur Verfügung haben.“

Wie finanziert sich die Mittagsrakete?
„Unsere ehrenamtliche Arbeitskraft reicht nicht aus, um so einer Initiative zum Erfolg zu verhelfen. Wir brauchen u. a. Lebensmittel, Verpackungsmaterial sowie Personal für die Zubereitung und Auslieferung der Mahlzeiten. Den Caterer, seine Mitarbeiter sowie weitere Fahrer für die Auslieferungen (meist erfahrene Personen aus dem Gastro-Bereich) wollen wir adäquat entlohnen. Großzügige Spenden von hilfsbereiten Menschen, Unternehmen, Stiftungen und Vereinen sind bereits eingegangen. Wir benötigen aber dringend noch weitere Geldspenden, um dem Ansturm der Anmeldungen gerecht werden zu können. Unser Wunsch wäre es darüber hinaus, unsere Essenslieferungen schnellstmöglich zu erweitern. Wir würden in dieser angespannten Lage gern auch die Eltern mit einigen Lebensmitteln versorgen. Hierfür sind wir auch auf der Suche nach einem Partner aus dem Lebensmittelhandel. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wenn Sie uns unterstützen können.“

Bitte spenden Sie: Mittagsrakete-Spendenkonto: IBAN DE18 2005 0550 1500 9338 64, BIC HASPDEHHXXX, Hamburger Sparkasse

Wir bedanken uns bei den Gründungsmitgliedern der Mittagsrakete e.V. Maike Barnard, Dr. Guido Christensen, Florian Gösch, Dr. Michael Gösch, Dr. Kristina Groth, Dr. Jan-Thomas Oskierski, Dr. Esther Rosenboom, Iris Schack, Sandra Tiemann und Ralph Tiemann sowie allen Unterstützerinnen und Unterstützern für diese wertvolle Idee und ihre tatkräftige Hilfe!

Lesen Sie mehr über die Aktion:  Hamburg hilft: Aktion „PATEN statt WARTEN“

Lesen Sie mehr über Paten guter Taten:

 

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Andreas Ballnus erzählt in seiner Kolumne „Kann passieren“ reale Begebenheiten, fiktive Alltagsgeschichten und manchmal eine Mischung aus beidem. Diese sind wie das Leben: mal humorvoll, mal nachdenklich. Die Geschichten erscheinen jeweils am letzten Freitag eines Monats in business-on.de.

Hier finden Sie eine Übersicht aller Beiträge, die von Andreas Ballnus erschienen sind.

Lesen Sie auch die  Buchbesprechung zur Antologie „Tierisch abgereimt“.

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