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Beste Luftfahrt-Abschlussarbeiten prämiert

Ausgezeichnete Hochschulabsolventen: Jan Philipp Heners von der Universität Hamburg und Steven Peemöller von der HAW Hamburg haben 2015 Hamburgs beste Abschlussarbeit zu einem Luftfahrtthema verfasst. Das entschied die Jury des Hamburg Aviation Nachwuchspreises, der anlässlich des 44. Hamburg Aviation Forums am 8. Oktober im Hotel Hafen Hamburg verliehen wurde.

Jan Brandes

Ausgezeichnete Hochschulabsolventen: Jan Philipp Heners von der Universität Hamburg und Steven Peemöller von der HAW Hamburg haben 2015 Hamburgs beste Abschlussarbeit zu einem Luftfahrtthema verfasst. Das entschied die Jury des Hamburg Aviation Nachwuchspreises, der anlässlich des 44. Hamburg Aviation Forums am 8. Oktober im Hotel Hafen Hamburg verliehen wurde.

Erstmals sei der Preis in zwei Kategorien ausgelobt worden: Heners siegte in der Kategorie „Theoretisches Konzept“ mit einer Masterarbeit über Kanalströmungen, Peemöller mit der besten „Anwendungsnahen Arbeit“ über Vakuumerzeugung in Prüfkammern, unterstützt von Airbus.Das teilte Hamburg Aviation mit.

Jan Philipp Heners‘ Masterarbeit mit dem Titel „Adjungierte Formoptimierung von Kanalströmungen unter Berücksichtigung von Fluid-Struktur-Wechselwirkungen“ ist in einer Kooperation mit der Universität Hamburg und der Technischen Universität Hamburg-Harburg entstanden. Heners entwickelte eine Software um Strömungsverläufe automatisch zu berechnen und zu optimieren. Die Ergebnisse könnten etwa für die Verbesserung von Flugzeugrudern genutzt werden. Betreut wurde die Arbeit von Prof. Dr. Michael Hinze (Universität Hamburg, Fachbereich Mathematik). Die Ehrung mit dem Hamburg Aviation Nachwuchspreis in der Kategorie „Theoretisches Konzept“ bekam Herners von Elke Niemann (Talent Management) und Juror Dr. Christoph de Beer (Innovation Management), beide Lufthansa Technik.

Peemöller verfasste seine Bachelorarbeit mit dem Titel „Untersuchungen zur Vakuumerzeugung in einer Prüfkammer“. Er koppelte eine große Druckkammer mit einer kleinen Klimakammer, mit der sich meteorologische Tests künftig deutlich effizienter durchführen lassen. Betreut wurde die Arbeit von Michael Graichen (Airbus Operations GmbH) und Prof. Dr. Ingwer Ebinger (HAW Hamburg, Department Fahrzeugtechnik und Flugzeugbau). In der Kategorie „Anwendungsnahe Arbeit“ bekam Steven Peemöller den Nachwuchspreis von Dr. Georg Mecke, Airbus-Standortleiter in Hamburg, überreicht.

Bewertet wurden die eingereichten Abschlussarbeiten von einer hochkarätigen Fachjury: Zu den sechs Juroren zählen Prof. Dr. Jutta Abulawi (HAW Hamburg, Prodekanin für die Lehre, Systems Engineering und CAD im Department Fahrzeugtechnik und Flugzeugbau), Roland Bähr (Airbus Operations GmbH, Manager Research & Technology Business Development), Jan Binnebesel (mb+Partner, Geschäftsführer), Dr. Christoph de Beer (Lufthansa Technik AG, Manager F&E Fördermittelmanagement), Prof. Dr. Volker Gollnick (DLR Lufttransportsysteme, Institutsleiter) und Prof. Dr. Jens Wulfsberg (Helmut-Schmidt-Universität, Leiter des Laboratoriums Fertigungstechnik).

Beide Sieger dürfen sich über ein Preisgeld von 1.500 Euro sowie die kostenlose Teilnahme an den Hamburg-Aviation-Foren des nächsten Jahres freuen. Zudem konnten die Preisträger ihre Konzepte den 250 geladenen Branchen-Gästen des Luftfahrtforums präsentieren. Auch die weiteren sechs Finalisten bekamen Gelegenheit, interessierten Forums-Gästen nach der Verleihung ihre Themen zu präsentieren.

Hamburg Aviation zufolge war der Nachwuchspreis im dritten Jahr seines Bestehens so erfolgreich wie nie. Mit knapp 50 Bewerbungen aus 23 deutschen Hochschulen verzeichneten die Organisatoren dreimal so viele Einreichungen wie im Vorjahr. Unterstützt wird der Hamburg Aviation Nachwuchspreis von der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, Lufthansa Technik sowie Airbus.

Eine besondere Karriere gelang Vorjahressieger Marc Spille (HAW Hamburg, Airbus): Er überzeugte mit seinem Vakuum-Mülltrolley für die Kabine nicht nur die Hamburger Jury, sondern im April 2015 auch die internationale Fachgemeinschaft beim Branchen-„Oscar“ Crystal Cabin Award, den er in der Universitäts-Kategorie gewann.

 

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