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KPMG veröffentlicht Rechnungslegungsstandards für öffentlichen Sektor erstmals in deutscher Sprache

Mit einer neuen Publikation möchte KPMG den Mitarbeitern in Behörden und öffentlichen Einrichtungen die Anwendung der Internationalen Rechnungslegungsstandards für den öffentlichen Sektor erleichtern. In Zusammenarbeit mit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ist jetzt die erste deutschsprachige Fassung der International Public Sector Accounting Standards (IPSAS) entstanden.

Das im Schweizer Schulthess Verlag erschienene Werk mit dem Titel „IPSAS. Autorisierte Übersetzung der IPSAS Standards“ ist über 1.100 Seiten stark und umfasst das gesamte bisher nur auf englisch vorhandene Regelwerk. Es kostet 98 Schweizer Franken. Die KPMG-Publikation enthält zusätzlich zu der durch die International Federation of Accountants IFAC autorisierten Übersetzung visuelle Darstellungen der wesentlichen Inhalte der jeweiligen Verlautbarungen (Flowcharts). Dadurch sollen all jene, die mit den IPSAS noch nicht vertraut sind, sich in vergleichweise kurzer Zeit mit der Materie vertraut machen können.

Die International Public Sector Accounting Standards (IPSAS) werden im Rahmen der Umstellung des öffentlichen Rechnungswesens von der kameralistischen auf die doppische Buchführung immer häufiger als Referenzrahmen herangezogen. Deshalb kommt eine deutsche Übersetzung der IPSAS dem großen Bedürfnis der Anwender von Rechnungslegungsstandards für die öffentliche Hand im deutschen Sprachraum sehr entgegen. 

Die IPSAS werden bereits von vielen supra- und internationalen Organisationen wie EU, UN und NATO angewendet. Obgleich die Standards in Deutschland für die Gebietskörperschaften nicht verbindlich sind, bieten sie wertvolle Anhaltspunkte bei den Umstellungsprozessen auf ein doppisches Rechnungswesen. Das International Public Sector Accounting Standards Board (IPSASB) ermutigt öffentliche Institutionen zur Anwendung der IPSAS, um eine weltweite Verbesserung und Vergleichbarkeit der öffentlichen Finanzberichterstattung zu ermöglichen. Dabei sollen international einheitliche Standards nicht nur die Vergleichbarkeit erhöhen, sondern auch die Erstellung von Konzernabschlüssen sowie die Kapitalbeschaffung erleichtern.

Quelle: KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

(Redaktion)


 


 

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