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Ausbildungscoaching

Rund um die Berufsausbildung in Hamburg: Ausbildungsagenturen betreuen junge Menschen

Die Hansestadt Hamburg will Auszubildende mit Coaching-Maßnahmen unterstützen. Bis zu 5.100 Jugendliche sollen ein Coaching für ihre Berufsausbildung erhalten. Hamburg will dafür bis 2017 rund 3,6 Millionen Euro investieren. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF), von der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration sowie der Agentur für Arbeit.

Das Coaching -Angebot richtet sich an junge Menschen bis 25 Jahre und an Personalverantwortliche von Betrieben, deren Auszubildende Unterstützung benötigen. Die Berufsberaterinnen und -berater der Jugendberufsagentur vermittelten die Unterstützung. Eine von vier ESF-geförderten Ausbildungsagenturen soll die jungen Menschen dann betreuen. Dort werde den Jugendlichen bei der Bewerbung um den gewünschten Ausbildungsplatz geholfen, unter anderem mit der Vorbereitung auf Bewerbungsgespräche. Darüber hinaus weise man junge Menschen auf finanzielle Fördermöglichkeiten hin, heißt es. Das Ausbildungscoaching soll in allen sieben Hamburger Bezirken stattfinden.

„Nach der Jugendberufsagentur ist das Coaching ein weiteres Instrument für eine erfolgreiche Berufsausbildung“, sagt Sozial -Senator Detlef Scheele. „Wir wollen Jugendlichen die besten Chancen geben, nicht nur in Ausbildung zu kommen, sondern auch ihre Ausbildung erfolgreich abzuschließen und einen vorzeitigen Abbruch zu vermeiden.“

Sind die Ausbildungsverträge unterschrieben, soll es einen regelmäßigen Informationsaustausch mit den Betrieben und den Auszubildenden geben. Ziel des Coachings sei es, Konflikten vorzubeugen, die zum Abbruch der Ausbildung führen könnten. Die Agenturen kümmerten sich daher auch um Auszubildende, die ihre Berufsausbildung bereits begonnen haben. Drohe ein Abbruch oder sei er bereits erfolgt, vermittelten sie gemeinsam mit der Jugendberufsagentur zwischen Auszubildenden und Betrieben. Eine Fortsetzung der Unterstützung im Anschluss an die Ausbildung beim Übergang in die reguläre Erwerbstätigkeit sei möglich.

(Redaktion)


 


 

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