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IFB informierte über Unterstützung in allen Betriebsphasen

Die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) hatte Vertreter aus Hamburger Unternehmen, Existenzgründer sowie Repräsentanten von Banken, Verbänden, Kammern und Netzwerken zum „Tag der Wirtschaft“ eingeladen. Mehr als 250 Gäste waren der der Einladung gefolgt.

Die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) hatte Vertreter aus Hamburger Unternehmen, Existenzgründer sowie Repräsentanten von Banken, Verbänden, Kammern und Netzwerken zum „Tag der Wirtschaft“ eingeladen. Mehr als 250 Gäste waren der der Einladung gefolgt.

Am 27. April 2015 hatten Interessierte die Gelegenheit, sich darüber zu informieren, wie die IFB Hamburg mit ihren Angeboten Unternehmer in allen Phasen, von der Gründung bis zur Nachfolge, unterstützt. Darüber hinaus stellte sich wie im Vorjahr eine Auswahl an Partnern des breit aufgestellten Hamburger Fördernetzwerks vor.

Die IFB Hamburg gibt es in dieser Form erst seit dem 1. August 2013. Damals ging sie als Nachfolgeinstitut der Hamburgischen Wohnungsbaukreditanstalt an den Start. „Neben der Wohnraumförderung ist es der IFB Hamburg seitdem gelungen, auch die Förderfelder Wirtschaft, Innovation und Umwelt erfolgreich zu etablieren. Wir bieten Unterstützung bei Gründungsvorhaben und Investitionen. Darüber hinaus fördern wir Innovationen sowie Maßnahmen zum Umweltschutz in Unternehmen“, so Ralf Sommer, Vorstandsvorsitzender der IFB Hamburg.

Hamburg ist eine Stadt voller Stärken und Chancen und zählt zu den wirtschaftsstärksten Regionen Europas. Die industriellen Kerne und der Hafen in der Stadt schaffen ebenso ein vielfältiges Bildungs- und Wissenschaftssystem wie die Grundlage für Arbeit und Wohlstand. Hightech- und Kreativ-Branchen weisen den Weg in die zukünftige Entwicklung. Die Metropolregion Hamburg verfügt über eine breite wirtschaftliche Basis. Die Zahl der wirtschaftlich aktiven und selbständigen Unternehmen und Gewerbetreibenden in Hamburg wird insgesamt auf etwa 130.000 geschätzt. Vier Fünftel dieser Unternehmen, also etwa 104.000, sind mittelständisch geprägt, der überwiegende Teil von ihnen ist inhabergeführt.

Nach der Begrüßung wurde Frank Horch, Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg auf die Bühne gebeten. Im Interview mit dem Moderator Dr. Martin Wilhelmi gab der Senator einen Ausblick auf die zukünftige Hamburger Wirtschaftspolitik und erklärte, worauf es bei der wirtschaftlichen Entwicklung in der Hansestadt ankomme: „Hamburg braucht mehr wissensbasierte Gründungen, höhere Forschung- und Entwicklungs-Ausgabenanteile in den Unternehmen, eine bessere Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft sowie ausreichende Fachkräfte. Die Unternehmen müssen sich darauf einstellen, dass Digitalisierung, Vernetzung, Produktion und Dienstleistung zusammenwachsen. Nicht zuletzt bietet die ökologische Modernisierung große Chancen für die Hamburger Wirtschaft. Der Hamburger Senat wird auch diese Prozesse befördern und begleiten.“

Unter dem Motto „Herausforderungen im Unternehmenszyklus meistern“ wurde in vier Fachforen anschließend ein Schlaglicht auf die Themen Gründung, Innovation, Wachstum und Nachfolge geworfen. Dabei wurden die Fördereffekte an anschaulichen Beispielen aus der Praxis verdeutlicht: Jeweils ein Vertreter eines von der IFB geförderten Unternehmens berichtete von seinen Erfahrungen, beispielsweise die neuen Geschäftsführer der Eimsbütteler Kultbäckerei „Die Kleine Konditorei“ zum Thema Nachfolge.

Es folgte der Vortrag eines prominenten Gastredners: Olympia- und Wimbledonsieger, Stifter und Unternehmer Michael Stich referierte zum Thema „Was die Wirtschaft vom Spitzensport lernen kann“. Der Vergleich beider, auf den ersten Blick so konträr erscheinenden, Bereiche lieferte viele spannende Denkanstöße, welche die Gäste gerne mit nach Hause nahmen.

 

Bildquellen

  • ifb: Sandra Gätke / IFB Hamburg
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